Der Sport-Tag
6. November 2026
22:30 Uhr

Erst Bundeswehr und Höhentraining - jetzt der Triumph für Wellbrock

Der deutsche Schwimmstar Florian Wellbrock ist drei Monate nach seinem goldenen EM-Triple im Freiwasser erfolgreich in die neue Saison gestartet. Beim Weltcup-Auftakt im mexikanischen Cancún triumphierte der Magdeburger in 1:53:55,80 Stunden. Der Olympia-Zweite Oliver Klemet belegte mit einem Rückstand von 1:19,70 Minuten den 19. Platz. "Dieses Rennen lief überraschend gut. Durch den Bundeswehr-Lehrgang sind wir erst spät in die Saison eingestiegen", resümierte Wellbrock: "Die Bedingungen waren durchaus schwierig, aber ich habe mich gut durchgekämpft und das Energiemanagement in den Wellen ganz gut hinbekommen. Natürlich bin ich sehr zufrieden, denn die Konkurrenz aus Italien und Frankreich ist schon deutlich länger im Training. Deswegen war ich auch davon ausgegangen, dass ich deutlich mehr Probleme bekommen werde hier."

Wellbrock, der sich im Sommer zwei Jahre nach seinem Olympia-Debakel in Paris zum dreifachen Europameister gekrönt hatte, war mit Klemet direkt aus dem Höhentrainingslager in Flagstaff/Arizona angereist. Bundestrainer Bernd Berkhahn hatte die Erwartungen vor dem Weltcup-Auftakt deshalb heruntergeschraubt.

21:35 Uhr

51. Spiel in Serie ungeschlagen: Mühe bei Gwinn-Comeback zahlt sich aus

Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg haben vor dem Spitzenspiel gegen den FC Bayern weiter Rückenwind bekommen. Der Vizemeister setzte sich bei Verfolger Eintracht Frankfurt mit 3:1 (1:1) durch. Der Doublegewinner aus München gewann beim Comeback von Giulia Gwinn zu Hause gegen Werder Bremen mit Mühe 3:1 (1:0) und blieb saisonübergreifend auch im 51. Bundesliga-Spiel in Serie ungeschlagen.

"Ich glaube, wir sind gut im Flow", sagte Wolfsburgs Doppel-Torschützin Ella Peddemors im ZDF und ergänzte mit Blick auf das Topspiel am kommenden Samstag (17.55 Uhr): "Es ist immer gut, so ein gutes Gefühl mitzunehmen." In der Tabelle haben die Bayern-Frauen weiter drei Punkte Vorsprung. Der VfL hat sich auf Platz zwei von Frankfurt abgesetzt. Die Münchnerinnen müssen am Dienstag in der Champions League noch bei Paris Saint-Germain antreten.

20:41 Uhr

Auf Olympia-Eklat folgt Profidebüt im Boxen

Box-Olympiasiegerin Imane Khelif steht vor ihrem Profidebüt. Die algerische Goldmedaillengewinnerin von Paris wird am 15. Dezember in der französischen Hauptstadt gegen Clarida Sarabia antreten. Das gab die 27-Jährige am Freitag bei einer Pressekonferenz gemeinsam mit ihrem Trainer Kamel Abdesselam und Promoter Yacin Berrabah bekannt. Gekämpft wird im Super-Weltergewicht.

Für Khelif ist es der erste Auftritt im Ring seit ihrem viel diskutierten Olympiasieg im Weltergewicht im Sommer 2024. Khelif war während der Olympischen Spiele in Paris Mittelpunkt einer kontroversen und scharf geführten Debatte über Geschlecht und Teilnahmeberechtigung. Die als Frau geborene Algerierin war wiederholt fälschlicherweise als Transgender-Athletin bezeichnet worden. Nach eigenen Angaben besitzt sie das SRY-Gen. Dieses weist auf das Vorhandensein des Y-Chromosoms hin, das als Indikator für das männliche Geschlecht dient. "Die letzten Jahre waren ziemlich schwierig. Jetzt ist es an der Zeit, Profi zu werden, und ich werde alles geben", sagte Khelif, die eine Profilizenz des französischen Boxverbands besitzt: "Es ist schon über zwei Jahre her, seit ich das letzte Mal geboxt habe. Und ich habe es wirklich vermisst, im Ring zu stehen."

19:58 Uhr

Traumdebüt zahlt sich für El-Mala-Brüder aus

Malek El Mala wird nach seinem Traumdebüt für den 1. FC Köln auch im rheinischen Nachbarschaftsduell gegen Bayer Leverkusen wieder im Kader stehen. "Malek hat sich nicht nur durch das Tor, sondern auch durch seine Leistung im Training verdient, im Kader zu bleiben", sagte Kölns Trainer René Wagner vor der Partie der Fußball-Bundesliga am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN und im ntv.de-Liveticker). 

Die Aussichten des zwei Jahre älteren Bruders von Shootingstar Said El Mala auf einen Platz in der Startelf seien allerdings "ziemlich gering", erklärte Wagner auf Nachfrage. Malek El Mala hatte am vergangenen Wochenende beim 1. FC Union Berlin sein Bundesliga-Debüt für die Kölner gefeiert und kurz nach seiner Einwechslung mit seinem zweiten Ballkontakt zum 1:1-Endstand getroffen.

19:21 Uhr

Streithähne vertragen? Ferrari-Boss bemüht sich um Liebe

Das Krisengespräch zwischen den beiden Ferrari-Stars Lewis Hamilton und Charles Leclerc ist laut Teamchef Fred Vasseur "gut verlaufen". Das teilte der Franzose im Rahmen der 20. WM-Station der Formel 1 in Brasilien (Sonntag, 18 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) mit. "Es war gut, darüber zu diskutieren und meine sowie ihre Positionen zu klären", sagte Vasseur über das Zusammentreffen: "Jetzt schlagen wir ein neues Kapitel auf."

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1:54

Ferrari-Kenner: "Lewis jammert immer gerne"

"Die Richtlinien sind nach wie vor dieselben", sagte Vasseur. Seine Fahrer müssten "sich gegenseitig respektieren", erklärte er: "Vor allem aber müssen sie die Marke, das Team, die Mitarbeiter zu Hause und an der Rennstrecke respektieren." Schließlich komme "an erster Stelle" Ferrari. "Ich glaube, wir investieren viel Mühe in diese Sache", sagte Vasseur, "und die Botschaft war und wird auch weiterhin klar bleiben." Vier Rennen vor Saisonende liegt Hamilton in der Gesamtwertung auf dem dritten Platz. Leclerc, seit Dienstag Papa von Tochter Bianca, liegt mit 14 Zählern Rückstand auf Rang fünf.

18:47 Uhr

Entthronter Weltmeister setzt ein Ausrufezeichen

Der entthronte Weltmeister Lando Norris hat zum Auftakt in São Paulo ein Ausrufezeichen an die Konkurrenz um seinen Nachfolger Kimi Antonelli gesendet. Der britische McLaren-Pilot drehte im ersten freien Training der Formel 1 in 1:11,717 Minuten die schnellste Runde. Antonelli, der sich am vergangenen Wochenende in Mexiko seinen ersten Titel in der Königsklasse gesichert hatte, lag als Zweiter aber nur 82 Tausendstel zurück.

Max Verstappen, Sieger von drei der letzten vier Grand Prix, beschwerte sich immer wieder über seinen Red Bull, am Ende reichte es dennoch zu Platz drei. Dahinter folgten Lewis Hamilton, der im Vorfeld einmal mehr seinen Ärger über Ferrari-Teamkollege Charles Leclerc und dessen Fahrverhalten in Mexiko geäußert hatte, und George Russell. Der zweite Mercedes-Fahrer wird für den Großen Preis von Brasilien am Sonntag (18 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) wegen eines Motorwechsels um fünf Plätze in der Startaufstellung zurückversetzt werden. Debütant und Lokalmatador Rafael Camara belegte im Haas Rang 18. Der Führende in der Formel 2, der eigentlich erst zur kommenden Saison in die Königsklasse hätte aufsteigen sollen, feiert an diesem Wochenende nach dem vorzeitigen Aus für Esteban Ocon seine vorgezogene Premiere.

18:02 Uhr

Bundesliga-Torjäger kehrt nach monatelanger Zwangspause zurück

Torjäger Andrej Ilic steht nach monatelanger Zwangspause vor seinem Comeback beim 1. FC Union Berlin. "Er hat die ganze Woche mit dem Team trainiert. Die Möglichkeit, dass er dabei ist, ist schon hoch", sagte Mauro Lustrinelli vor dem Spiel am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) beim SC Freiburg. Ilic fehlt bereits seit der Sommervorbereitung. Zunächst setzte ihn eine Lebensmittelvergiftung außer Gefecht, anschließend musste er sich einer Blinddarmoperation unterziehen. "Er gibt uns eine gewisse Variabilität. Gleichzeitig hat er nur eine Woche trainiert. Wir dürfen nicht zu viel von ihm erwarten", bremste der Schweizer Trainer die Erwartungen. Beim Köpenicker Fußball-Bundesligisten wird die Rückkehr des 26 Jahre alten Angreifers sehnlichst erwartet. In den vergangenen fünf Pflichtspielen erzielten die Eisernen lediglich drei Tore. 

17:20 Uhr

Überraschende Worte: Reese freut sich auf die Rückkehr nach Berlin

Am Samstagabend steigt das Topspiel der zweiten Liga zwischen Hertha BSC und dem VfL Wolfsburg. Fabian Reese äußert sich ungewöhnlich in Hinblick auf seine Rückkehr nach Berlin. Trotz der Anfeindungen blickt er positiv auf das Duell mit der Hertha im Olympiastadion.

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Reese freut sich auf die Rückkehr nach Berlin

16:06 Uhr

Eisenstangen-Angriff: Ex-Nationalspielerin muss vor Gericht

Vor fünf Jahren sorgte die Eisenstangen-Attacke für Riesenwirbel in Frankreich, nun muss sich die frühere Fußball-Nationalspielerin Aminata Diallo wegen mutmaßlicher Beteiligung am Überfall auf ihre Ex-Teamkollegin Kheira Hamraoui vor Gericht verantworten. Wie laut Nachrichtenagentur AFP aus einer richterlichen Anordnung hervorgeht, wird der 31-Jährigen Beihilfe zu Gewalttaten sowie Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen.

Der Ermittlungsrichter wirft Diallo vor, den Angriff auf ihre damalige PSG-Mitspielerin in Auftrag gegeben und die Täter zum Tatort geleitet zu haben. Neben Diallo müssen sich sechs weitere Personen verantworten. Ein Termin für den Prozess steht noch nicht fest. Hamraouis Anwälte begrüßten in einem Statement den Abschluss der Ermittlungen: "Nach fünf langen Jahren der Untersuchung dieses Falls ist es eine große Erleichterung, dass sie zu einem Abschluss gekommen sind und es bald einen Prozess geben wird. Die ganze Wahrheit wird endlich in dieser Gewaltaffäre ans Licht kommen." Diallos Lager kritisierte dagegen die Ermittlungen scharf.

15:21 Uhr

"Ich wäre gerne woanders": Weltmeister hat Angst in Katar

Auf die Reise nach Katar hätte Marc Márquez lieber verzichtet. "Ich wäre gerne woanders", sagte der MotoGP-Weltmeister vor dem Grand Prix in Lusail: "Aus diesem Grund bin ich mit dem spätestmöglichen Flug angereist, und ich werde mit dem frühestmöglichen Flug wieder abreisen."

Zwischendurch kann der spanische Motorradstar Weltmeister werden, doch der Sport ist wegen der Sicherheitslage im Nahen Osten etwas in den Hintergrund gerückt. Der Großteil der Fahrer wollte nicht zur 19. WM-Station reisen. "Aber wir sind hier", sagte Márquez, "wir sind bereit, Rennen zu fahren - und zwar mit voller Konzentration." Drohende Strafen und vertragliche Verpflichtungen gaben am Ende den Ausschlag für eine Teilnahme. Lediglich Yamaha verweigerte seine Teilnahme, reiste mit seinen zwei Teams nicht an.

14:46 Uhr

Schalke kann kurz einmal aufatmen

Der formschwache FC Schalke 04 kann im Auswärtsspiel bei der TSG 1899 Hoffenheim wieder auf Robin Gosens und Soufiane El-Faouzi bauen. "Robin hat heute die Fäden rausbekommen, Soufi ist seit ein paar Tagen schon mit Maske am Platz. Wir haben jetzt auch grünes Licht von der medizinischen Abteilung bekommen", sagte Trainer Miron Muslic vor dem Auswärtsspiel in der Fußball-Bundesliga an diesem Sonntag (19.30 Uhr/DAZN).

Die beiden Spieler waren vor zwei Wochen beim Auswärtsspiel gegen den 1. FC Köln mit den Köpfen zusammengestoßen und blutend ausgewechselt worden. "Das ist natürlich gerade in diesen Zeiten, wo uns etliche Jungs fehlen, endlich wieder was Positives", sagte Muslic. Weiterhin noch keine Optionen sind Adrian Gantenbein, Ron Schallenberg sowie Moussa Sylla. Bei Sylla sei aber eine Rückkehr nach der Länderspielpause der "vorsichtig optimistische Plan".

13:04 Uhr

Bayern-Boss verteidigt Lennart Karl: "Er scheißt sich nichts"

Bayern Münchens Sportdirektor Christoph Freund hat Jungstar Lennart Karl nach dem Wirbel der vergangenen Wochen noch einmal ausdrücklich den Rücken gestärkt. "Er ist ein anderer Typ als andere junge Spieler. Aber wir wollen ja auch gerne Typen haben. Er ist frech, mutig - und, wie wir schon öfter gesagt haben: Er scheißt sich nichts, macht Tore, macht Dinge, die andere nicht machen. Und außerhalb des Platzes ist er ein bisschen anders als andere, aber das gehört auch dazu", sagte Freund vor dem Bundesligaspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de) beim FSV Mainz 05.

Er finde das "auch gut für eine Mannschaft, für die Liga, dass es solche Typen gibt", ergänzte der Österreicher: "Aber die Basis ist immer, dass er hart arbeitet und das besprechen wir mit Lenny auch immer wieder, und das macht er. Und darum bin ich auch sehr positiv, dass er sich in den nächsten Wochen und Monaten weiterhin belohnen und auf dem Platz seine Antworten geben wird, weil dafür ist er da. Und darum sind wir sehr, sehr happy, dass er bei uns ist."

12:11 Uhr

Thomas Tuchel sorgt für dicke BVB-Überraschung

Borussia Dortmunds Mittelfeldmann Jobe Bellingham ist von Coach Thomas Tuchel erstmals für die englische Nationalmannschaft nominiert worden. Der BVB-Star steht im 26-köpfigen Aufgebot der Three Lions für die beiden Nations-League-Spiele gegen Kroatien (12. November) und Spanien (15. November). Angeführt werden die Engländer wie gewohnt von Harry Kane vom FC Bayern. Mit Bayer Leverkusens Verteidiger Jarell Quansah steht ein dritter Bundesligaspieler im Kader von Tuchel.

Jobe Bellingham hat bislang zwölf Spiele (ein Tor) für Englands U21-Nationalmannschaft absolviert. Nun winkt dem BVB-Star das Debüt beim Fußball-Weltmeister von 1966. Bellingham befindet sich bei Borussia Dortmund seit Wochen in ansprechender Form. Für die Verantwortlichen sei die positive Entwicklung des 21-Jährigen "keine Überraschung", stellte Sport-Geschäftsführer Lars Ricken unlängst gegenüber "RTL/Sky Sport" klar.

"Er ist in der Lage, defensiv wirklich abzuräumen und Räume zuzustellen. Bisher hat er immer eher die defensive Rolle bei uns im Mittelfeld gespielt, jetzt ein bisschen offensiver und ich würde mich für ihn persönlich natürlich freuen, wenn es dann auch irgendwann mit dem ersten Tor klappt", erklärte der BVB-Boss.

11:45 Uhr

"Weiß nicht, ob seine Qualität für einen Topspieler in der Bundesliga reicht"

Fußball-Experte Max Kruse hält den Wolfsburger Fabian Reese für einen guten Zweitliga-Spieler, sieht aber auch seine sportlichen Grenzen. Nachdem Reese. im Sommer von Hertha BSC zu Rivale Wolfsburg gewechselt war, trifft er jetzt beim Zweitliga-Spitzenduell erstmals wieder auf seinen Ex-Verein. 

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Ist Reese mehr als nur ein guter Zweitligaspieler?

10:56 Uhr

Weidenfeller äußert Verdacht zum DFB-Aus von Adeyemi

Karim Adeyemi ist nicht von Bundestrainer für den aktuellen DFB-Kader nominiert worden. Für viele ist das überraschend. Roman Weidenfeller äußert einen Verdacht, wieso der schnelle 24-Jährige erstmal nicht dabei ist.

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Weidenfeller äußert Verdacht zum DFB-Aus von Adeyemi

10:05 Uhr

Russland-Eklat: Schwere Vorwürfe gegen den Weltverband

Für Lettlands Eishockey-Nationaltrainer Arturs Irbe trägt der Weltverband die Schuld am Urteil zur Rückkehr russischer Mannschaften. "Es ist ganz einfach: Die Begründung, warum die IIHF sie von internationalen Wettbewerben ausschließt, war sehr schwach und ging nicht wirklich auf die eigentlichen Bedenken ein", sagte der langjährige NHL-Torhüter beim Deutschland Cup in Düsseldorf.

Auch der Internationale Sportgerichtshof CAS hatte in einer Erklärung auf die mangelnden Beweise des Dachverbands verwiesen. Diese seien "wahrscheinlich eher diplomatischer Natur als eine echte Begründung dafür, warum sie nicht teilnehmen dürfen", glaubt Irbe. Der 59-Jährige hofft, dass die IIHF juristisch nachbessert. "Sie kann ihre Begründung, warum Russland nicht spielen darf, erneut darlegen - und jeder versteht, es geht nicht nur um Sicherheit, sondern um die Aggression, um das Blut unschuldiger Menschen, das gerade jetzt in der Ukraine vergossen wird."

Lettland gehört zu den Ländern, die mit einem Boykott gedroht haben, sollte Russland an der WM teilnehmen. Auch einige Sponsoren wollen für diesen Fall Konsequenzen ziehen.

09:22 Uhr

Umstrittenes Milliarden-Projekt stellt Spielbetrieb ein

Die umstrittene Golf-Serie LIV stellt ihren Spielbetrieb nach knapp fünf Jahren endgültig ein. Die 2022 mit Milliardensummen aus Saudi-Arabien gegründete Tour verkündete nun das endgültige Aus. "LIV Golf hat Spaß gemacht, war anspruchsvoll, inspirierend und zeitweise herausfordernd - aber immer lohnend", teilte LIV-Geschäftsführer Scott O'Neil mit. Zuvor hatten bereits Golfstars wie Jon Rahm, Sergio Garcia, Louis Oosthuizen und Tyrrell Hatton erklärt, dass sie nicht bei einer Neuauflage "LIV 2.0" dabei wären. Auch Martin Kaymer spielte auf der LIV-Tour.

Nach dem Rückzug des neuen Hauptsponsors, der der LIV-Tour aus der finanziellen Krise helfen sollte, folgte nun das Aus. BC Partners Credit hatte zuvor angekündigt, bis zu 300 Millionen US-Dollar in die Neuauflage der Tour zu investieren. Die LIV-Pläne sahen vor, mindestens zehn Turniere im Jahr 2027 auszutragen. Die Konkurrenz-Serie der US-amerikanischen PGA Tour und der europäischen DP World Tour ging davon aus, dass bis zu 30 Spieler bereit gewesen wären, in der Liga zu bleiben, doch nach dem Abgang von Rahm und Co. fehlten die prominenten Namen.

Die Krise von LIV Golf begann im April, als der saudi-arabische Staatsfonds PIF seine Investitionsstrategie änderte und erklärte, dass er LIV Golf nach der Saison 2026 nicht mehr finanzieren werde. Im September stellte LIV Golf dann einen Insolvenzantrag. Der PIF soll die Golfserie über die Jahre mit bis zu mit rund fünf Milliarden Dollar unterstützt haben.

08:35 Uhr

Experte urteilt überraschend hart über Füllkrug

Im "Triple - der Hagedorn Fußballtalk" bei Sky diskutieren Oliver Kahn und Dietmar Hamann über das Stürmer-Problem beim DFB. Insbesondere um die Rückkehr von Niclas Füllkrug..

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Sky-Experte knallhart: ".. muss man nicht machen."

07:55 Uhr

Die sportlichen Schlagzeilen am Morgen

07:15 Uhr

Zeitung veröffentlicht Todesursache von Jesus de Miguel

Angehörige, Freunde und hochrangige Vertreter des spanischen Fußballs haben von Jesús de Miguel Abschied genommen. Die Trauerfeier für den 30-Jährigen fand an seinem Heimatort Navahermosa in der Provinz Toledo südwestlich von Madrid statt.

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Nach Tod von de Miguel: Familie äußert sich erstmals

De Miguel war Montagabend bei dem Zweitligaspiel seines Clubs CD Teneriffa gegen den FC Andorra hart mit dem gegnerischen Torwart zusammengestoßen und später im Krankenhaus gestorben. Der vorläufige Autopsiebericht nennt eine "unfallbedingte Brustverletzung" als Todesursache, wie die Kanaren-Zeitung "Canarias7" berichtete.

06:37 Uhr

Welt- und Europameister Franz Wagner hat trotz einer persönlichen Rekord-Leistung mit den Orlando Magic die Negativserie in der NBA fortgesetzt. Der Nationalspieler konnte das 104:117 bei den Phoenix Suns und die damit dritte Niederlage nacheinander nicht verhindern. Insgesamt kassierte Orlando in Abwesenheit des verletzten Superstars Paolo Banchero seine sechste Niederlage im achten Saisonspiel und steckt früh im Tabellenkeller der Eastern Conference fest.

Wagner stellte mit 15 Assists einen Karriere-Rekord in der NBA auf und verbesserte seine erst vor vier Tagen aufgestellte Bestmarke (12) gleich wieder deutlich. Dazu verpasste der 25-Jährige mit 15 Punkten und acht Rebounds nur knapp ein Triple-Double. Ebenfalls auffällig agierte Nationalmannschaftskollege Tristan da Silva, der von der Bank kommend 18 Punkte beisteuerte. Doch bei Phoenix waren Devin Booker mit 30 Zählern und Dillon Brooks mit 24 Punkten nicht zu stoppen.

05:53 Uhr

Fassungsloser Andrich schimpft über seinen Mitspieler

Robert Andrich hat nach dem nächsten Dämpfer von Bayer Leverkusen mit Nachdruck eine Leistungssteigerung gefordert. "Ich glaube schon, dass wir uns Sorgen machen müssen", sagte der Führungsspieler am RTL-Mikrofon nach dem 0:1 (0:0) in der Europa League gegen Olympique Marseille: "Das ist überhaupt nicht unser Anspruch. Wenn wir darauf schauen, dass wir mal toll gespielt haben - damit gewinnst du gar nichts."

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Leverkusen zeigt bei Pleite "deutlich zu wenig"

Für Leverkusen war es die erste Niederlage in der Europa League, in der Bundesliga hatte das Team aber zuletzt zwei Spiele in Folge verloren. "Jetzt musst du ins Derby rein, und da brennt es", sagte Andrich mit Blick aufs Duell beim Rivalen 1. FC Köln am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN). Unabhängig vom Derby sei "bei uns Druck drauf, wenn wir drei Spiele nicht punkten", sagte Torhüter Mark Flekken: "Wir müssen jetzt sehr schnell den Schalter finden."

Vor dem entscheidenden Gegentreffer gegen Marseille hatte Leverkusens Aleix Garcia vergeblich versucht, einen Pass abzufangen. Anschließend lief er dem Konter im mäßigen Tempo hinterher. "Fehler passieren. Einfach stehenbleiben - das ist eine Sache, die darf nie passieren", schimpfte Andrich: "Das hat ein Stück weit mit Einstellung zu tun."

05:25 Uhr

Cristiano Ronaldo handelt gegen den Willen des Trainers

Portugals Auswahltrainer Jorge Jesus hätte Stürmerstar Cristiano Ronaldo gern weiter im Nationaltrikot gesehen. "Es ist seine Entscheidung. Wir haben bereits vor der ersten Nominierung darüber gesprochen und ich habe ihn gebeten, an meiner Seite weiterzumachen, weil ich ihn in meiner Nähe brauchte. Aber ich muss seine Entscheidung akzeptieren", sagte Jorge Jesus dem portugiesischen Sender Canal 11. Es gebe kein Zurück, doch Ronaldo werde immer ein Bezugspunkt für den portugiesischen Fußball sein.

Der 41-jährige Ronaldo hatte am Donnerstag nach 23 Jahren, 234 Länderspielen und 146 Toren seine einmalige Karriere in der Nationalmannschaft beendet. Dem vorangegangen war das große Zerwürfnis zwischen dem Superstar und Jesus, als dieser bei den letzten beiden Nations-League-Spielen Ronaldo außen vor ließ.

Jesus stellte nun die herausragenden Verdienste des Spielers in den Vordergrund. Der fünfmalige Ballon d'Or-Gewinner sei eine "weltweite Referenz, für Portugal und die Nationalmannschaft". Er betonte, dass Ronaldo "immer eine prägende Persönlichkeit unserer Nationalmannschaft, unseres Volkes und unserer Geschichte bleiben wird. Im Auditorium habe ich ein großes Bild von ihm aufhängen lassen, damit alle jungen Spieler und Kollegen ihn dort als Vorbild vor Augen haben", erklärte Jesus, der ein Jahr mit Ronaldo bei Al-Nassr in Saudi-Arabien zusammenarbeitete.