Transfer-Ticker
7. November 2026
16:49 Uhr

Eberl bestätigt Mohya-Beobachtung: So konkret ist Bayerns Interesse

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Wael Mohya steht auf der Liste vom FC Bayern. (Foto: Imago)

Max Eberl hat die Sky-Informationen über das Interesse des FC Bayern an Wael Mohya bestätigt. Der Sportvorstand des deutschen Rekordmeisters erklärte im Sky-Interview, dass der 17 Jahre alte Offensivspieler von Borussia Mönchengladbach in München beobachtet werde. „Wir haben den Jungen im Blick“, sagte Eberl. Gleichzeitig stellte er klar, dass bislang keinerlei Gespräche geführt wurden: „Wir haben weder mit dem Spieler noch mit seiner Agentur oder Borussia ein einziges Wort gesprochen.“ Mohya befindet sich damit zwar auf der Liste des FC Bayern, ein konkreter Transferprozess läuft aktuell aber nicht. Eberls Aussagen bestätigen die exklusive Sky-Meldung, nach der die Münchner die Entwicklung des deutschen U21-Nationalspielers verfolgen. Von einem Angebot, Verhandlungen über eine Ablöse oder einer Kontaktaufnahme mit der Spielerseite kann derzeit jedoch keine Rede sein.

Mohya hat sich bei Borussia Mönchengladbach in kurzer Zeit zu einem der größten Hoffnungsträger entwickelt. Der technisch starke und offensiv vielseitig einsetzbare Mittelfeldspieler kam in der laufenden Saison regelmäßig bei den Profis zum Einsatz und machte insbesondere mit einem Tor und einer Vorlage beim Auswärtssieg in Stuttgart auf sich aufmerksam. Sein aktueller Vertrag am Niederrhein läuft noch bis zum 30. Juni 2028. Gladbach möchte das Arbeitspapier nach Sky-Informationen vorzeitig anpassen und die Bezüge des Talents deutlich erhöhen. Für den FC Bayern ist Mohya derzeit ein Spieler für die weitere Beobachtung und kein unmittelbar bevorstehender Transfer. Dass Eberl das Interesse öffentlich einräumt, unterstreicht dennoch den Stellenwert des Youngsters auf dem Münchner Radar. Ob daraus später konkrete Gespräche entstehen, hängt von Mohyas weiterer Entwicklung, der Gladbacher Vertragsplanung und den künftigen Bedürfnissen im Bayern-Kader ab. Aktuell bleibt es bei Scouting und Beobachtung.

15:32 Uhr

Nürnberg bestätigt: Chatzialexiou wohl früher zur Eintracht

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Joti Chatzialexiou verlässt Nürnberg wohl vorzeitig. (Foto: Imago)

Der vorgezogene Wechsel von Joti Chatzialexiou zu Eintracht Frankfurt rückt offenbar näher. Peter Meier, Aufsichtsratsvorsitzender des 1. FC Nürnberg, bestätigte bei Sky, dass die Gespräche über eine frühere Freigabe laufen. „Aber Joti ist für Dieter natürlich in Griffweite, wenn Fragen zu klären sind. Da gibt es schon eine geordnete Übergabe“, sagte Meier mit Blick auf den neuen FCN-Sportvorstand Dieter Frey. Chatzialexiou habe sich in Nürnberg intern bereits verabschiedet, ergänzte der Aufsichtsratschef. Der Club wolle das Thema nun „zügig bearbeiten“. Damit verdichten sich die Anzeichen, dass der 50-Jährige seine neue Aufgabe in Frankfurt nicht erst wie vereinbart am 1. Februar 2027 antreten wird. Stattdessen könnte der Wechsel bereits in den kommenden Tagen oder wenigen Wochen vollzogen werden. Einen verbindlichen Termin nannten die Nürnberger allerdings noch nicht.

Chatzialexiou hat sich mit der Eintracht auf einen Vertrag bis zum 30. Juni 2030 verständigt und soll die Nachfolge von Markus Krösche als Sportvorstand antreten. Für den Wechsel macht er von einer speziell für Frankfurt geltenden Ausstiegsklausel Gebrauch, die nach Sky-Informationen eine Ablöse von rund 500.000 Euro vorsieht. Der ursprüngliche Zeitplan hätte bedeutet, dass Chatzialexiou die Wintertransferperiode noch vollständig beim FCN begleitet. Durch die sofortige Beförderung Freys zum Sportvorstand ist in Nürnberg inzwischen jedoch eine Nachfolgelösung installiert. Das erleichtert eine frühere Trennung und ermöglicht die von Meier angesprochene geordnete Übergabe. In Frankfurt könnte Chatzialexiou dadurch schneller in die sportlichen Planungen eingebunden werden. Noch müssen sich beide Klubs aber über den exakten Zeitpunkt verständigen. Dass die Zusammenarbeit in Nürnberg ihrem Ende entgegengeht und der Wechsel deutlich vor Februar erfolgen dürfte, machte Meier mit seinen Aussagen klar.

15:31 Uhr

Reichert hält sich bedeckt: Das ist die neue Hoffnung des FCN

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Jan Reichert hütet das Tor vom 1. FC Nürnberg. (Foto: Imago)

Die Zukunft von Jan Reichert beim 1. FC Nürnberg bleibt trotz eines Vertragsangebots offen. Das Arbeitspapier des 25 Jahre alten Kapitäns läuft am 30. Juni 2027 aus, der Club würde die Zusammenarbeit mit seiner Nummer eins gerne verlängern. Im Sky-Interview nach dem 2:0 gegen den SV Darmstadt 98 wollte Reichert jedoch keine Tendenz erkennen lassen. „Man wird sehen, was kommt. Ich konzentriere mich voll aufs Sportliche“, erklärte der Torhüter. Eine schnelle Zusage an den FCN ist daraus ebenso wenig abzuleiten wie eine Absage. Reichert befindet sich mit seinen starken Leistungen in einer komfortablen Verhandlungsposition und kann die sportliche Perspektive der Nürnberger abwarten. Für den Club besteht Handlungsbedarf: Ohne Einigung könnte der Stammtorhüter den Verein nach der Saison ablösefrei verlassen. Das Angebot unterstreicht den Wunsch der Verantwortlichen, den Leistungsträger langfristig zu halten.

Eine wichtige Rolle könnte Dieter Frey einnehmen, der nach dem bevorstehenden Wechsel von Joti Chatzialexiou zu Eintracht Frankfurt die Verantwortung als Sportvorstand übernommen hat. Reichert kennt den 54-Jährigen bereits seit vielen Jahren aus dem Nürnberger Nachwuchs. Dieses Vertrauensverhältnis könnte die Gespräche erleichtern, garantiert eine Einigung aber nicht. Reichert wechselte 2021 aus Schweinfurt zur zweiten Mannschaft des FCN, erarbeitete sich seinen Platz bei den Profis und wurde vor dieser Saison zum Kapitän ernannt. Inzwischen zählt der Schlussmann zu den wichtigsten Spielern im Team von Miroslav Klose. Frey muss ihm nun eine sportliche und vertragliche Perspektive aufzeigen, die ihn von einem Verbleib überzeugt. Der Keeper lässt sich öffentlich nicht in die Karten schauen und richtet den Fokus auf die laufende Saison. Ob die langjährige Verbindung zu Frey die Chancen des Clubs tatsächlich erhöht, werden daher erst die weiteren Verhandlungen zeigen.

15:31 Uhr

„Alles auf dem Prüfstand“: Rebbe lässt Walters Zukunft offen

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Tim Walter trainiert Holstein Kiel. (Archivbild)

Die Zukunft von Tim Walter bei Holstein Kiel steht nach der 1:2-Heimniederlage gegen Arminia Bielefeld zur Disposition. Geschäftsführer Sport Olaf Rebbe vermied im Sky-Interview nach der Partie ein klares Bekenntnis zum Trainer und kündigte eine grundlegende Analyse an. Man werde „alles auf den Prüfstand“ stellen, erklärte der 48-Jährige. Bereits am Sonntag soll eine Sitzung stattfinden, in der die Verantwortlichen die sportliche Situation und damit auch Walters Zukunft bewerten wollen - und das ausgerechnet an Walters Geburtstag. Eine Trennung ist nach Rebbes Aussagen nicht beschlossen, ausgeschlossen wurde sie jedoch ebenfalls nicht. Das unterscheidet die aktuelle Lage deutlich von den vergangenen Wochen, als der Sportchef seinen Trainer trotz der anhaltenden Krise noch öffentlich gestützt hatte. Durch die erneute Niederlage verpassten die Störche den dringend benötigten Befreiungsschlag und bleiben mit acht Punkten am Tabellenende der 2. Bundesliga.

Walter hatte die Mannschaft im Februar übernommen und in der vergangenen Saison vor dem Abstieg bewahrt. Der erhoffte Aufschwung blieb in der neuen Spielzeit jedoch weitgehend aus. Zwar gelangen Holstein zuletzt der erste Ligasieg gegen Dynamo Dresden und das Weiterkommen im DFB-Pokal gegen die TSG Hoffenheim, eine nachhaltige Wende konnte daraus aber nicht entstehen. Gegen Bielefeld kassierte Kiel die nächste Niederlage und steht nach elf Spieltagen weiter bei nur einem Sieg. Rebbes Ankündigung, sämtliche Bereiche zu überprüfen, erhöht den Druck auf Walter nun erheblich. Entscheidend dürfte bei der Sitzung nicht allein das Ergebnis gegen die Arminia sein, sondern die gesamte Entwicklung seit Saisonbeginn. Das fehlende Bekenntnis bedeutet noch keine Entlassung, zeigt aber, dass Walters Position nicht länger als gesichert gelten kann. Die für Sonntag angesetzte Beratung könnte deshalb zur entscheidenden Weichenstellung für die weitere Saison der Störche werden.

15:30 Uhr

Nach Nürnberg-Pleite: Fernie vermeidet Bekenntnis zu Kohfeldt

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Florian Kohfeldt ist Trainer von Darmstadt 98. (Archivbild)

Die Zukunft von Florian Kohfeldt beim SV Darmstadt 98 ist nach der 0:2-Niederlage beim 1. FC Nürnberg offener denn je. Geschäftsführer Sport Paul Fernie vermied im Sky-Interview nach der Partie ein Bekenntnis zu seinem Cheftrainer. Der Engländer stellte sich damit nicht ausdrücklich hinter Kohfeldt und ließ offen, ob der 43-Jährige auch im nächsten Spiel noch auf der Bank der Lilien sitzen wird. Eine Entscheidung über die weitere Zusammenarbeit verkündete Fernie allerdings ebenfalls nicht. Das ausgebliebene Bekenntnis wiegt dennoch schwer, zumal sich die sportliche Krise der Südhessen durch die Niederlage weiter verschärft hat. Darmstadt blieb erneut ohne den erhofften Befreiungsschlag und steckt nach dem schwachen Saisonstart tief im Tabellenkeller der 2. Bundesliga. Ob die Verantwortlichen Kohfeldt noch einmal die Möglichkeit geben, mit der Mannschaft eine Wende einzuleiten, dürfte nun intern beraten werden.

Bemerkenswert ist Fernies Zurückhaltung auch deshalb, weil er sich in der Vergangenheit mehrfach deutlich für Kohfeldt ausgesprochen hatte. Erst im Mai hatten die Lilien den Vertrag mit dem früheren Trainer von Werder Bremen und dem VfL Wolfsburg verlängert, ohne eine Laufzeit zu nennen. Damals betonte Fernie noch, dass Kohfeldt für eine klare Spielidee stehe und zahlreiche Spieler weiterentwickelt habe. Gemeinsam wolle man in Darmstadt die nächste Stufe erreichen. Rund ein halbes Jahr später ist von dieser öffentlichen Rückendeckung vorerst wenig geblieben. Die Mannschaft wartet weiterhin auf sportliche Konstanz, individuelle Fehler und schwache Auftritte haben den Druck auf Trainer und Verantwortliche zuletzt erhöht. Das ausgebliebene Bekenntnis bedeutet noch nicht automatisch die Trennung, ist nach der erneuten Niederlage aber ein deutliches Warnsignal. Die kommenden Stunden könnten deshalb richtungsweisend für Kohfeldts Zukunft am Böllenfalltor werden.

05:49 Uhr

Offiziell: Whitecaps verlängern mit an Krebs erkranktem Halbouni

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Belal Halbounis Vertrag wurde verlängert. (Foto: Imago)

Die Vancouver Whitecaps geben Belal Halbouni nach seiner Krebsdiagnose Rückhalt und vertragliche Sicherheit. Der MLS-Klub von Thomas Müller hat den Vertrag mit dem 26-jährigen Innenverteidiger bis zum Ende der Saison 2027/28 verlängert. Zugleich teilte der Verein mit, dass bei Halbouni ein Hodgkin-Lymphom festgestellt wurde. Der Defensivspieler nimmt sich vorerst eine Auszeit vom Fußball, um sich seiner Behandlung und Genesung zu widmen. „Belal und seine Familie haben die volle Unterstützung aller im Verein“, sagte Sportdirektor Axel Schuster. Der deutsche Funktionär versicherte, dass die Whitecaps Halbouni während dieser Zeit begleiten werden. „Wir werden ihn dabei jederzeit begleiten und freuen uns darauf, ihn wieder bei uns begrüßen zu dürfen, sobald es so weit ist.“ Halbouni hat seine Behandlung bereits in seiner kanadischen Heimatstadt London in der Provinz Ontario begonnen.

Der Verteidiger bedankte sich für die Unterstützung: „Die Art und Weise, wie dieser Verein mich unterstützt hat, geht weit über den Fußball hinaus und hat mir wieder einmal vor Augen geführt, was es wirklich bedeutet, Teil einer Familie zu sein.“ Er sei stolz, das Wappen der Whitecaps zu tragen und Vancouver sein Zuhause nennen zu dürfen. Halbouni war im Februar 2024 nach vier Jahren in Deutschland nach Kanada zurückgekehrt. Zuvor spielte er für die zweite Mannschaft von Werder Bremen und stand beim 1. FC Magdeburg unter Vertrag. Für Vancouver absolvierte er bislang insgesamt 26 Pflichtspiele und gewann 2024 sowie 2025 die kanadische Meisterschaft, den nationalen Pokalwettbewerb. In neun der letzten elf Spiele der regulären MLS-Saison 2025 stand er in der Startelf, hinzu kamen drei Playoff-Einsätze. Sein bisheriger Vertrag lief bis Juni 2027 und enthielt eine Vereinsoption für die Spielzeit 2027/28.

17:03 Uhr

Offiziell: Schanzer-Eigengewächs Sekulovic bleibt bis 2029

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Davide-Danilo Sekulovic hat seinen Vertrag verlängert. (Foto: Imago)

Davide-Danilo Sekulovic bleibt dem FC Ingolstadt 04 langfristig erhalten. Wie die Schanzer am Freitag offiziell bekannt gaben, hat der 22 Jahre alte Offensivspieler seinen Vertrag vorzeitig bis zum 30. Juni 2029 verlängert. Für den gebürtigen Ingolstädter ist die Unterschrift zugleich ein klares Bekenntnis zu seinem Heimatverein: Sekulovic trägt bereits seit 2013 und damit seit der U 10 das schwarz-rote Trikot. Anschließend durchlief er sämtliche Nachwuchsmannschaften des FCI, ehe er im Dezember 2024 sein Profidebüt in der 3. Liga feierte. In der vergangenen Rückrunde sammelte der flexibel einsetzbare Rechtsfuß während einer Leihe zur SpVgg Bayreuth Spielpraxis in der Regionalliga Bayern. Danach kehrte er nach Ingolstadt zurück und gehörte zum Saisonstart an den ersten beiden Spieltagen zur Startelf. Eine Verletzung bremste ihn anschließend aus. Beim jüngsten 1:1 beim TSV Havelse schaffte Sekulovic die Rückkehr in das Aufgebot der Schanzer.

Mit der Verlängerung setzt Ingolstadt weiter auf einen Spieler aus der eigenen Ausbildung. Geschäftsführer Harald Gärtner betonte, Sekulovics Weg zeige die Bedeutung der Nachwuchsarbeit für den Verein. Der 22-Jährige kenne den FCI und die Region von klein auf und sei gemeinsam mit dem Klub gewachsen. Nun wolle man ihn bei seinen nächsten Entwicklungsschritten bestmöglich unterstützen. Sekulovic selbst erklärte, der Verein bedeute ihm als Ingolstädter und langjährigem Nachwuchsspieler sehr viel. Er freue sich darauf, seinen Weg bei den Schanzern fortzusetzen und sich in den kommenden Jahren als Fußballer und Persönlichkeit weiterzuentwickeln. Nach der verletzungsbedingten Pause geht es für den Offensivspieler zunächst darum, wieder regelmäßige Einsatzzeit zu sammeln. Der neue Vertrag gibt ihm dafür Planungssicherheit – und der FCI bindet ein Eigengewächs, das den Weg von der U 10 bis in den Profikader absolviert hat.

18:59 Uhr

Präsident wird deutlich: So plant der VfB mit Gentner

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Dietmar Allgaier hat sich zur Zukunft von Christian Gentner geäußert. (Foto: Imago)

VfB-Präsident Dietmar Allgaier hat die laufenden Gespräche über eine Vertragsverlängerung mit Sportdirektor Christian Gentner bestätigt. Bei „KLEINformat – die Kappelnight“ erklärte der Klubchef: „Im sportlichen Bereich haben wir viele Personen, die gut zusammenwirken. Dass jetzt Gespräche geführt werden, ist völlig normal und klar. Ich wünsche mir natürlich, dass er bleibt.“ Damit untermauert Allgaier die exklusive Meldung von Sky, wonach der VfB Stuttgart die Zusammenarbeit mit Gentner über den kommenden Sommer hinaus fortsetzen möchte. Der aktuelle Vertrag des 41-Jährigen läuft am Saisonende aus, die Verhandlungen über eine Verlängerung sind angelaufen. Auf der Zielgeraden befinden sie sich nach Sky-Informationen zwar noch nicht, innerhalb des Vereins gilt eine Einigung im weiteren Saisonverlauf jedoch als wahrscheinlich. Allgaiers öffentliche Worte verdeutlichen nun zusätzlich, dass die Stuttgarter Verantwortlichen den gemeinsamen Weg gerne fortsetzen würden.

Gentner hatte seine Funktion beim VfB am 1. Januar 2023 zunächst als Leiter der Lizenzspielerabteilung aufgenommen und war im November 2024 zum Sportdirektor befördert worden. In dieser Rolle ist der frühere Kapitän maßgeblich in die Vorbereitung und Abwicklung von Transfers eingebunden, pflegt einen engen Austausch mit der Mannschaft und begleitet die Integration von Talenten in den Profibereich. Intern genießt Gentner als Teamplayer und Identifikationsfigur ein hohes Ansehen. Das Stuttgarter Eigengewächs war bereits im Alter von 13 Jahren zum Verein gekommen und absolvierte später 373 Pflichtspiele für die Profis. Auch deshalb verkörpert Gentner den VfB wie nur wenige andere Personen im sportlichen Bereich. Dass Allgaier seinen Verbleib nun ausdrücklich als persönlichen Wunsch formuliert, ist ein weiteres klares Signal. Eine endgültige Einigung oder Unterschrift gibt es bislang aber nicht.

16:00 Uhr

Offiziell: Mainz setzt weiter auf Eigengewächs Nebel

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Paul Nebel hat seinen Vertrag bei Mainz 05 verlängert. (Foto: Imago)

Paul Nebel bleibt dem 1. FSV Mainz 05 erhalten. Wie der Bundesligist am Freitag offiziell bekannt gab, hat das Eigengewächs seinen Vertrag vorzeitig verlängert. Angaben zur neuen Laufzeit machten die Rheinhessen nicht. Das bisherige Arbeitspapier war bis zum 30. Juni 2027 datiert. Nebel wechselte 2016 im Alter von 13 Jahren von Kickers Offenbach in das Nachwuchsleistungszentrum der Mainzer und schaffte 2020 den Sprung zu den Profis. Weil er sich zunächst nicht dauerhaft im Bundesliga-Team durchsetzen konnte, sammelte er von 2022 bis 2024 auf Leihbasis beim Karlsruher SC wichtige Spielpraxis. Seit seiner Rückkehr zählt der 24-Jährige zum Stammpersonal der 05er. Im September 2025 wurde Nebel erstmals für die deutsche A-Nationalmannschaft nominiert, blieb dabei allerdings ohne Einsatz. Sportdirektor Niko Bungert bezeichnete ihn als „Paradebeispiel“ für den Mainzer Ausbildungsweg und als verlässliche Stütze.

In der laufenden Saison wurde Nebel zunächst von einer Adduktorenverletzung ausgebremst und konnte deshalb noch nicht wieder an seine Leistungen aus den vergangenen Spielzeiten anknüpfen. Zuletzt arbeitete er sich zurück in die Startelf. Insgesamt kommt der flexibel einsetzbare Offensivspieler für Mainz auf 78 Bundesliga-Partien. Dazu absolvierte er zehn Begegnungen in der Conference League und sieben Spiele im DFB-Pokal. Wettbewerbsübergreifend stehen 15 Tore und 18 Vorlagen zu Buche. Für Nebel ist die Verlängerung ein klares Bekenntnis zu seinem Ausbildungsverein: „Mainz 05 ist meine fußballerische Heimat“, erklärte er. Er sei beim Klub groß geworden und zum Bundesliga-Profi gereift. Nun wolle er das Vertrauen der Verantwortlichen mit Leistung zurückzahlen. Mainz bindet damit einen Spieler aus dem eigenen Nachwuchs, der sich nach seinem Umweg über Karlsruhe im Oberhaus etabliert hat und weiterhin eine wichtige Rolle einnehmen soll.