Auf die Reise nach Katar hätte Marc Márquez lieber verzichtet. "Ich wäre gerne woanders", sagte der MotoGP-Weltmeister vor dem Grand Prix in Lusail: "Aus diesem Grund bin ich mit dem spätestmöglichen Flug angereist, und ich werde mit dem frühestmöglichen Flug wieder abreisen."
Zwischendurch kann der spanische Motorradstar Weltmeister werden, doch der Sport ist wegen der Sicherheitslage im Nahen Osten etwas in den Hintergrund gerückt. Der Großteil der Fahrer wollte nicht zur 19. WM-Station reisen. "Aber wir sind hier", sagte Márquez, "wir sind bereit, Rennen zu fahren - und zwar mit voller Konzentration." Drohende Strafen und vertragliche Verpflichtungen gaben am Ende den Ausschlag für eine Teilnahme. Lediglich Yamaha verweigerte seine Teilnahme, reiste mit seinen zwei Teams nicht an.
