Der vorgezogene Wechsel von Joti Chatzialexiou zu Eintracht Frankfurt rückt offenbar näher. Peter Meier, Aufsichtsratsvorsitzender des 1. FC Nürnberg, bestätigte bei Sky, dass die Gespräche über eine frühere Freigabe laufen. „Aber Joti ist für Dieter natürlich in Griffweite, wenn Fragen zu klären sind. Da gibt es schon eine geordnete Übergabe“, sagte Meier mit Blick auf den neuen FCN-Sportvorstand Dieter Frey. Chatzialexiou habe sich in Nürnberg intern bereits verabschiedet, ergänzte der Aufsichtsratschef. Der Club wolle das Thema nun „zügig bearbeiten“. Damit verdichten sich die Anzeichen, dass der 50-Jährige seine neue Aufgabe in Frankfurt nicht erst wie vereinbart am 1. Februar 2027 antreten wird. Stattdessen könnte der Wechsel bereits in den kommenden Tagen oder wenigen Wochen vollzogen werden. Einen verbindlichen Termin nannten die Nürnberger allerdings noch nicht.
Chatzialexiou hat sich mit der Eintracht auf einen Vertrag bis zum 30. Juni 2030 verständigt und soll die Nachfolge von Markus Krösche als Sportvorstand antreten. Für den Wechsel macht er von einer speziell für Frankfurt geltenden Ausstiegsklausel Gebrauch, die nach Sky-Informationen eine Ablöse von rund 500.000 Euro vorsieht. Der ursprüngliche Zeitplan hätte bedeutet, dass Chatzialexiou die Wintertransferperiode noch vollständig beim FCN begleitet. Durch die sofortige Beförderung Freys zum Sportvorstand ist in Nürnberg inzwischen jedoch eine Nachfolgelösung installiert. Das erleichtert eine frühere Trennung und ermöglicht die von Meier angesprochene geordnete Übergabe. In Frankfurt könnte Chatzialexiou dadurch schneller in die sportlichen Planungen eingebunden werden. Noch müssen sich beide Klubs aber über den exakten Zeitpunkt verständigen. Dass die Zusammenarbeit in Nürnberg ihrem Ende entgegengeht und der Wechsel deutlich vor Februar erfolgen dürfte, machte Meier mit seinen Aussagen klar.

