Transfer-Ticker

„Alles auf dem Prüfstand“: Rebbe lässt Walters Zukunft offen

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Tim Walter trainiert Holstein Kiel. (Archivbild)
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07.11.2026 | 15:31 Uhr

Die Zukunft von Tim Walter bei Holstein Kiel steht nach der 1:2-Heimniederlage gegen Arminia Bielefeld zur Disposition. Geschäftsführer Sport Olaf Rebbe vermied im Sky-Interview nach der Partie ein klares Bekenntnis zum Trainer und kündigte eine grundlegende Analyse an. Man werde „alles auf den Prüfstand“ stellen, erklärte der 48-Jährige. Bereits am Sonntag soll eine Sitzung stattfinden, in der die Verantwortlichen die sportliche Situation und damit auch Walters Zukunft bewerten wollen - und das ausgerechnet an Walters Geburtstag. Eine Trennung ist nach Rebbes Aussagen nicht beschlossen, ausgeschlossen wurde sie jedoch ebenfalls nicht. Das unterscheidet die aktuelle Lage deutlich von den vergangenen Wochen, als der Sportchef seinen Trainer trotz der anhaltenden Krise noch öffentlich gestützt hatte. Durch die erneute Niederlage verpassten die Störche den dringend benötigten Befreiungsschlag und bleiben mit acht Punkten am Tabellenende der 2. Bundesliga.

Walter hatte die Mannschaft im Februar übernommen und in der vergangenen Saison vor dem Abstieg bewahrt. Der erhoffte Aufschwung blieb in der neuen Spielzeit jedoch weitgehend aus. Zwar gelangen Holstein zuletzt der erste Ligasieg gegen Dynamo Dresden und das Weiterkommen im DFB-Pokal gegen die TSG Hoffenheim, eine nachhaltige Wende konnte daraus aber nicht entstehen. Gegen Bielefeld kassierte Kiel die nächste Niederlage und steht nach elf Spieltagen weiter bei nur einem Sieg. Rebbes Ankündigung, sämtliche Bereiche zu überprüfen, erhöht den Druck auf Walter nun erheblich. Entscheidend dürfte bei der Sitzung nicht allein das Ergebnis gegen die Arminia sein, sondern die gesamte Entwicklung seit Saisonbeginn. Das fehlende Bekenntnis bedeutet noch keine Entlassung, zeigt aber, dass Walters Position nicht länger als gesichert gelten kann. Die für Sonntag angesetzte Beratung könnte deshalb zur entscheidenden Weichenstellung für die weitere Saison der Störche werden.

Verwendete Quelle: ntv.de