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Größter Fund bisherZoll stellt 144 Tonnen Lachgas in Wuppertal sicher

06.11.2026, 21:22 Uhr
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Lachgas wird typischerweise in einen Luftballons gefüllt und dann von Konsumenten inhaliert. Der Konsum kann im schlimmsten Fall zu Lähmungen führen. (Foto: Getty Images)

In einer Lagerhalle in Wuppertal stellen Zollfahnder den größten Lachgas-Fund jemals sicher: 500 Paletten mit 144 Tonnen des Stoffes. Vor allen Dingen unter Kindern und Jugendlichen ist die Droge beliebt. Vertrieb und Verkauf an sie ist jedoch seit diesem Jahr verboten.

Zollfahnder haben in Wuppertal in einer Lagerhalle 144 Tonnen Lachgas sichergestellt. Die Lachgas-Kartuschen seien auf Paletten verpackt, sagte eine Sprecherin der Zollfahndung Essen. Die Halle sei im Auftrag der Staatsanwaltschaft Wuppertal durchsucht worden. Festnahmen habe es nicht gegeben, die Ermittlungen liefen. Zuerst hatte der WDR berichtet.

In der Halle sollen etwa 500 Paletten mit der unter jungen Menschen als Partydroge bekannten Substanz gelagert sein. Die Pakete wurden am Abend noch weiter gezählt, sagte die Sprecherin. Einen Lachgas-Fund in solch einem Ausmaß habe die Zollfahndung bisher noch nie aufgedeckt.

Es bestehe der Verdacht des Verstoßes gegen das neue Gesetz über psychoaktive Stoffe, sagte die Sprecherin. Lachgas ist seit diesem Jahr für Kinder und Jugendliche in Deutschland verboten. Das Gesetz untersagt den Erwerb und Besitz für Minderjährige. Generell verboten wurden auch der Online-Handel und der Kauf an Automaten.

Folgen des Konsums von Lachgas könnten Bewusstlosigkeit und bleibende Schäden des Nervensystems sein, hatte das Bundesgesundheitsministerium gewarnt. Oft wird Lachgas, also Distickstoffmonoxid (N2O), als euphorisierender Stoff über Luftballons eingeatmet. Bei direktem Konsum aus Kartuschen kann es wegen der Kühlung zu Erfrierungen und Verletzungen des Lungengewebes infolge des Gasdrucks kommen.

Quelle: ntv.de, kaz/dpa

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