Berlin & BrandenburgWoidke würdigt gestorbene Einsatzkräfte

Jedes Jahr wird in einem Gottesdienst der toten Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Hilfsorganisationen gedacht. Auch in diesem Jahr zeigte Brandenburgs Ministerpräsident seine Anteilnahme.
Potsdam (dpa/bb) - Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat der im vergangenen Jahr gestorbenen Einsatzkräfte gedacht. "Unsere Feuerwehrleute, Polizisten und Rettungskräfte sind immer da, wenn andere Hilfe brauchen. Sie schützen, retten und geben uns allen Sicherheit - oft unter Einsatz ihrer eigenen Gesundheit und ihres eigenen Lebens", sagte Woidke laut einer Mitteilung des Innenministeriums. Der sogenannte Blaulichtgottesdienst sei ein besonderer Moment, um innezuhalten, Danke zu sagen und derer zu gedenken, die verstorben seien.
Im zurückliegenden Jahr 2025 starben 104 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Notfallseelsorge, Rettungsdienst und Katastrophenschutz während ihres aktiven Berufslebens. Bei der Ausübung des Dienstes kam aber laut Innenministerium keiner dieser Menschen ums Leben.
Insgesamt starben zehn aktive Brandenburger Polizeibedienstete, 85 Feuerwehrleute, sieben Mitarbeiter von Rettungsdiensten oder Hilfsorganisationen sowie zwei Notfallseelsorger.
"Mit großem Mut, unermüdlichem Einsatz und viel Mitgefühl haben sich Polizistinnen und Polizisten, Feuerwehrleute und Rettungskräfte in den Dienst unserer Gesellschaft gestellt", sagte Innenminister Jan Redmann (CDU). Menschen zu schützen, Leben zu retten und Hilfe zu leisten, das sei für sie nicht nur Beruf, sondern Berufung gewesen - oft weit über den Dienst hinaus.