42 Länder verhandeln in DschiddaFriedensgipfel bringt nur leise HoffnungAus den Verhandlungen in Saudi-Arabien über eine Friedenslösung für die Ukraine dringt nur wenig in die Öffentlichkeit. Zwar herrscht Diplomaten zufolge Einigkeit in zentralen Punkten, doch Hoffnung auf ein baldiges Kriegsende ist bisher nicht zu spüren. Immerhin scheint China sich einzubringen.06.08.2023
Kremlchef redet von BedrohungenPutin gibt sich verhandlungsbereit - macht aber kein ZugeständnisWieder einmal sagt Kremlchef Putin, er sei zu Verhandlungen bereit. Allerdings verlangt Russland immer wieder, Gespräche müssten den "neuen Realitäten" Rechnung tragen - das heißt, die Ukraine müsste der völkerrechtswidrigen Besatzung zustimmen. Kiew sieht einen anderen Weg zum Frieden.28.07.2023
"Putin 'baut Vertrauen' auf"Afrikas Delegation in Kiew - Moskau schickt RaketenMehrere afrikanische Staaten haben einen Vermittlungsversuch zwischen Kiew und Moskau begonnen. Bei ihrer ersten Station in der ukrainischen Hauptstadt müssen sie zunächst einen Luftschutzkeller aufsuchen. Für Außenminister Kuleba ein eindeutiges Signal, wie Moskau die Mission bewertet. 16.06.2023
Maßnahmen für Vertrauen angeregtAfrika unternimmt Ukraine-VermittlungsmissionViele afrikanischen Staaten sind auf Getreide aus Russland und der Ukraine angewiesen. Sieben Länder des Kontinents reisen daher nach Kiew und St. Petersburg, um einen Friedensprozess anzustoßen. Im Gepäck haben sie einen Plan mit Schritten, um langsam wieder Vertrauen zwischen beiden Seiten aufzubauen.15.06.2023
Keine Waffen für die UkraineTausende fordern bei Ostermärschen VerhandlungslösungIn rund 70 Städten haben Tausende Menschen bei den traditionellen Ostermärschen für ein Ende des Krieges in der Ukraine demonstriert und dazu Verhandlungen gefordert. Zugleich appellierten sie an die Bundesregierung, die Lieferung schwerer Waffen und die Aufrüstung der Bundeswehr zu stoppen.08.04.2023
Ohne Vorherrschaft der USALawrow will "neue Weltordnung" vor FriedensgesprächenSelbst China ruft Russland mittlerweile zu Friedensgesprächen auf, doch in Moskau stößt das nicht auf große Resonanz. Außenminister Lawrow knüpft mögliche diplomatische Verhandlungen an eine schier unmögliche Forderung.07.04.2023
"Senile Idee"Melnyk wünscht Friedensappell-Unterzeichner zum TeufelEinst führende Sozialdemokraten und Gewerkschafter bekräftigen ihre Forderung nach Friedensverhandlungen für die Ukraine. Scholz solle gemeinsam mit anderen Ländern einen schnellen Waffenstillstand erreichen. Der ukrainische Botschafter und sein Vorgänger halten von dem Vorschlag überhaupt nichts.02.04.2023
200 Sozialdemokraten für FriedenWilly Brandts Sohn schreibt an ScholzWährend der Kanzler in seiner Zeitenwende-Rede betont, dass seit dem Überfall Russlands auf die Ukraine nichts ist wie zuvor, verweisen altgediente SPD-Genossen auf die Entspannungspolitik alter Schule. Die sei nicht überholt, schreiben der Sohn von Willy Brandt und 200 Unterzeichner an Scholz.31.03.2023
Gespräche nur über Reparationen Ukraine schließt Verhandlungen mit Putin ausDie ukrainische Führung hält Aufrufe, eine diplomatische Lösung mit dem Angreifer Russland zu finden, für indiskutabel. Das macht Verteidigungsminister Resnikow klar. Er setzt darauf, dass der Krieg noch in diesem Jahr auf dem Schlachtfeld entschieden wird - auch mit westlichen Kampfjets. 03.03.2023
Deutscher Diplomat sieht ChanceIndien will bei Ukraine-Verhandlungen mitredenBei seinem Besuch in Indien fordert Kanzler Scholz eine Verurteilung des russischen Angriffs auf die Ukraine. Premierminister Modi stellt stattdessen einen Friedensbeitrag in Aussicht. Deutschland verfolgt in Neu Delhi aber auch wirtschaftliche Interessen, etwa einen milliardenschweren U-Boot-Deal.25.02.2023