Bangladesch bangt um die ZukunftFür Fariha Aumi geht es um 0,5 GradIm Alter von acht Jahren erlebt Fariha Aumi eine Jahrhundertflut. Inzwischen gibt es solche Überschwemmungen jedes Jahr in Bangladesch. Das Land ist eines der am stärksten vom Klimawandel betroffenen Länder der Welt. Für Aumi und ihre Familie ist der Unterschied zwischen 1,5 und 2 Grad eine Frage des Überlebens. 03.11.2021Von Clara Suchy
Klimagipfel ohne Xi und PutinChina und Russland kontern Bidens Kritik197 Nationen beraten derzeit in Glasgow, wie sich eine weitere Erderwärmung verhindern lässt. Ausgerechnet die Staatschefs von zwei der größten Emittenten fehlen: Russland und China. US-Präsident Biden bezeichnet das als "großen Fehler". Der Kreml und Peking sehen das weniger problematisch.03.11.2021
Ausstoß um 30 Prozent senkenMehr als 80 Staaten besiegeln Methan-PaktDer Ausstoß von Methan in die Atmosphäre hat einen erheblichen Beitrag zur Erderwärmung. Auf der Weltklimakonferenz schließen sich deswegen mehr als 80 Staaten einer Initiative der EU und der USA an, um den Ausstoß zu reduzieren. Einige der größten Emittenten sind allerdings nicht dabei.02.11.2021
"Angst, meine Zukunft zu planen"Klimakrise dringt in Psyche einDürre, Hitze und Hochwasser werden wahrscheinlicher - der Klimawandel trifft uns alle. Die Bedrohung löst eine Palette an Reaktionen aus, sagt ein Psychologe. Vor allem junge Menschen spüren Angst, einige verfallen in Panik. Manchmal so sehr, dass Zukunftspläne über Bord geschmissen werden. 02.11.2021Von Sarah Platz
Veranstaltung nicht barrierefreiMinisterin im Rollstuhl bleibt bei COP26 außen vorZwei Stunden lang versucht die israelische Energieministerin Elharrar vergeblich, auf das Gelände der Klimakonferenz in Glasgow zu gelangen. Die Politikerin sitzt im Rollstuhl und der Veranstaltungsort ist nicht barrierefrei. Unverrichteter Dinge muss sie schließlich zurück ins Hotel.02.11.2021
Dürren befeuern den KonfliktIn Mali verliert die Bundeswehr gegen den KlimawandelMali gilt als der gefährlichste Einsatz der Bundeswehr - seit 2013 ist sie als Teil der UN-Mission dort. Doch die jüngsten Angriffe auf Bundeswehrsoldaten zeigen: Die Stabilität in dem Land ist noch nicht gesichert. Das mag daran liegen, dass eine Ursache des Konflikts im Klimawandel liegt.02.11.2021Von Clara Suchy
"Könnte den Planeten zerstören"Supreme Court mischt sich in Klimaschutz einWenn es um Luftverschmutzung geht, ist in den USA die Umweltschutzbehörde EPA zuständig. Auf Antrag von republikanisch regierten Bundesstaaten und Kohleindustrie prüft das Oberste Gericht nun, ob das nicht zu viel Macht bedeutet. Klimaschützer schlagen Alarm.01.11.2021Von Roland Peters
Reisanbau, Kühe, Müll und ErdgasMethan - potente Zwischenlösung fürs KlimaDie Weltgemeinschaft steuert darauf zu, ihre Klimaziele zu verpassen. Mal wieder. Dabei gibt es einen erstaunlich simplen Weg, mit dem sich Staaten und Regierungen Zeit erkaufen können: den Ausstoß des sehr wirksamen Treibhausgases Methan zu reduzieren.01.11.2021Von Christian Herrmann
Klimarat-Autorin im Interview"Jeder Grad hilft, das Risiko zu begrenzen"Wissenschaftler sind der Meinung, dass das 1,5-Grad-Ziel nicht mehr zu erreichen ist. Sind wir zu spät dran? Lohnt sich anstrengender und teurer Klimaschutz überhaupt noch? Im Interview mit ntv.de erklärt die Klimaökonomin Sabine Fuss, warum sie noch Hoffnung hat. 01.11.2021
Von wegen KlimapräsidentBiden kommt mit leeren Händen nach GlasgowSchafft es Joe Biden, alle nationalen Interessen unter einen Hut zu bringen und in den Vereinigten Staaten die Energiewende einzuleiten? Der US-Präsident war mit großen Hoffnungen ins Amt gestartet. Vorwärts geht es kaum. Das kollidiert in Glasgow mit seinem internationalen Führungsanspruch.01.11.2021Von Roland Peters