Proteste gegen KohleabbauBagger-Besetzung und Straßenblockade beendetAus Solidarität mit den Kohlegegnern in Lützerath starten Klimaaktivisten nur 20 Kilometer entfernt eine weitere Protestaktion: Im Tagebau Hambach besetzen sie einen Kohlebagger. In beiden Orten enden die Proteste auf freiwilliger Basis. 16.01.2023
Verletzte bei Lützerath-DemoPolizei und Aktivisten erheben GewaltvorwürfeBei einer Großdemonstration gegen den Abriss des Dorfs Lützerath kommt es zu Zusammenstößen zwischen Polizei und Klima-Aktivisten. Am Ende sind nach Angaben der beiden Seiten rund 70 Polizisten und möglicherweise über 100 Demonstranten teils schwer verletzt. 15.01.2023
Aktivisten an TagebaukantePolizei setzt Wasserwerfer gegen Lützerath-Demonstranten einBei der Räumung des von Klimaaktivisten besetzten Dorfes Lützerath kommt die Polizei zügig voran. "Oberirdisch" sei der Einsatz nahezu abgeschlossen. Aktivisten aus einem Tunnel sollen bald "gerettet" werden. Gegen Versuche von Demonstranten, in das abgeriegelte Dorf vorzudringen, geht die Polizei rigoros vor. 14.01.2023
Lützerath "sieht aus wie Mordor"Greta Thunberg geht Grüne anAls Teil der Bundes- und der NRW-Landesregierung tragen die Grünen die Räumung des symbolträchtigen Dorfes Lützerath für den Braunkohleabbau mit. Das bringt ihnen heftige Kritik ein. Nicht nur Klimaaktivistin Greta Thunberg, auch viele Parteimitglieder sind sauer. 14.01.2023
Aktivisten in Bäumen und BodenPolizei räumt letztes Gebäude in Lützerath"Wir sind viel besser vorangekommen, als wir dachten", sagt die Polizei über die Räumung des Ortes Lützerath. Die Aktivisten sagen: "leider". Doch auch wenn alle Gebäude frei sind, ist der Konflikt zwischen Beamten und den Tagebau-Gegnern längst nicht beendet.14.01.2023
Räumung in Lützerath fortgesetztSpezialkräfte sollen Aktivisten aus Tunnel holenKlimaaktivisten verschanzen sich in einem unterirdischen Gang im besetzten Lützerath. Sie sollen sich in vier Metern Tiefe befinden. Sie herauszuholen, könnte gefährlich werden. Im Zuge der Räumung meldet die Polizei vor allem in ihren Reihen mehrere Verletzte. Klimaschutzminister Habeck zeigt wenig Verständnis für die Proteste.13.01.2023
Vernichtung von HeimatNicht nur wegen des Klimas ist Lützerath ein ArmutszeugnisAus Sicht von Klimaschützern geht es bei den Protesten in Lützerath um die verfehlte Klimapolitik der aktuellen und früheren Bundesregierungen. Aber auch die Skrupellosigkeit, mit der hier Heimat vernichtet wird, sollte nicht vergessen werden.11.01.2023Ein Kommentar von Hubertus Volmer
Studien widersprechen sichWird die Lützerath-Kohle noch gebraucht?Lützerath ist längst zum Symbol deutscher Klimaschützer geworden. Energieriese RWE will den Ort abreißen, um noch mehr Braunkohle zu fördern. Klimaschutzaktivisten wollen den winzigen Ort erhalten, weil die Kohle unter Lützerath nicht mehr gebraucht werde. RWE und das grüne NRW-Wirtschaftsministerium halten dagegen.11.01.2023Von Kevin Schulte
Eskalation in LützerathSie wollen das Recht seinDie Protestierer von Lützerath akzeptieren keine Kompromisse. Sie stemmen sich gegen einen Staat, der das nicht hinnehmen kann.11.01.2023Ein Kommentar von Nikolaus Blome
Umwelthilfe-Chef im "Frühstart""In Lützerath gehts um die verfehlte Klimapolitik der Bundesregierung"Der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, Sascha Müller-Kraenner, verteidigt den Klimaprotest in Lützerath. Der richte sich gegen die verfehlte Klimapolitik der Bundesregierung. Gefragt sei jetzt ein Deutschlandtempo für den Ausbau der erneuerbaren Energien.11.01.2023