Showdown im Braunkohle-Ort"Wir verteidigen Lützerath mit unserem Körper"In Lützerath rüsten sich sowohl die Aktivisten als auch die Polizei. Seit Dienstag darf das kleine Dorf offiziell geräumt werden. Die Stimmung vor Ort verrät, dass keine Seite so schnell aufgeben wird. Eine lange Räumung könnte allerdings gerade den Aktivisten in die Karten spielen.10.01.2023Von Sarah Platz, Lützerath
Djir-Sarai im "ntv Frühstart"FDP zu Lützerath: Grüne waren unehrlichFDP-Generalsekretär Djir-Sarai macht den Grünen im "Frühstart" von ntv Vorwürfe in Bezug auf die Besetzung von Lützerath. Sie hätten in NRW den Eindruck erweckt, als müsse der Ort nicht abgebaggert werden. 10.01.2023
Ausbau der Erneuerbaren zu lahmKohle-Comeback macht CO₂-Einsparungen zunichteDer Ausbau der erneuerbaren Energien geht einer neuen Studie zufolge voran - für die selbst gesteckten Klimaziele der Ampel-Regierung jedoch noch viel zu langsam. Auch gehen die CO₂-Emission nicht zurück. Grund ist das kurzfristige Wiederhochfahren der Kohleverstromung in der Energiekrise.04.01.2023
"Geht kein Weg daran vorbei"Grüne NRW-Ministerin bekräftigt Lützerath-RäumungIn Lützerath deutet alles auf eine baldige Räumung des Dorfes hin. Die grüne Wirtschaftsministerin von NRW, Neubaur, betont noch einmal die Notwendigkeit des Braunkohleabbaus für die Energiesicherheit. Daran führe "leider kein Weg vorbei", sagt sie und hofft auf ein friedliches Zurückweichen der Demonstranten.03.01.2023
Bemühen um breite ZustimmungHabeck will auch im Osten früheren KohleausstiegDer Kohleausstieg ist bisher nur für Westdeutschland beschlossene Sache. 2030 wird dort Schluss sein, acht Jahre früher, als bisher geplant. Wirtschaftsminister Habeck sucht nun nach einem ähnlichen Ausstiegsszenario auch für die ostdeutschen Braunkohlereviere.01.01.2023
Dorf von Klimaaktivisten besetztLützerath soll voraussichtlich im Januar geräumt werdenNoch kämpfen Aktivisten um den Erhalt des Dorfes Lützerath im Kohlerevier von Nordrhein-Westfalen. Doch im Januar will das Land bei einem Großeinsatz den Ort räumen, die Besetzer wegbringen und die noch stehenden Häuser abreißen.26.11.2022
Braunkohleabbau in NRWRWE: Lützerath muss im Winter geräumt werdenDer kleine Ort Lützerath ist zum Symbol des Klimaprotests geworden - er soll dem Braunkohletagebau weichen. RWE hatte schon nach dem Vorziehen des Kohleausstiegs auf 2030 angekündigt, dass daran kein Weg vorbeiführe. Nun gibt es neue Angaben zum Zeitraum.10.11.2022
Dank Wind- und SonnenenergieCO2-Ausstoß steigt weniger als gedachtWeltweit setzen immer mehr Länder aus Angst vor der drohenden Klimakatastrophe auf den Ausbau regenerativer Energien. Das zeigt Wirkung: Obwohl die Verstromung von Kohle im Jahr 2022 wieder zugenommen hat, steigt die Menge an ausgestoßenem Kohlenstoffdioxid in diesem Jahr nur marginal. 19.10.2022
Parteispitze entgeht der BlamageGrüne zoffen sich heftig um Kohle - und LützerathSo turbulent ging es lange nicht mehr auf einem Grünen-Parteitag zu: Der Kohlekompromiss von NRW spaltet die Partei, weil weite Teile ein Abbaggern des Ortes Lützerath nicht hinnehmen wollen. Die Parteispitze entgeht nur knapp einer heftigen Niederlage, doch die entstandenen Wunden sitzen tief.16.10.2022Von Sebastian Huld, Bonn
Kritik am RWE-KohlekompromissNeubauer fordert Moratorium für LützerathDie Grünen diskutieren auf ihrem Parteitag heftig um die Klimapolitik der Bundesregierung, der sie angehören. Scharf fällt die Kritik von "Fridays for Future"-Aktivistin Neubauer aus, vor allem an der Einigung mit dem Konzern RWE. Sie fordert von der Partei, die Abbaggerung von Lützerath zu stoppen.16.10.2022